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Die berufliche Vorsorge BVG : wie funktioniert die Pensionskasse mit der 2. Säule


Zusammen mit der 1. Säule ermöglichen die berufliche Vorsorge respektive die Pensionskasse den Versicherten, die gewohnte Lebenserhaltung im Alter, bei Invalidität oder Tod in angemessener Weise fortzusetzen. Doch das bleibt mit der Pensionskasse und dem heutigen Lebensstandard eher Wunschdenken. Der Unterschied zwischen zur 1. und der 2. Säule ist, dass es in der Pensionskasse um ein Kapitaldeckungsverfahren handelt. In der 1. Säule ist es ein Umlageverfahren. Mehr zur ersten Säule! Wie die zweite Säule mit dem BVG genau funktioniert, erklären wir hier in diesem Video-Beitrag.


 

 


Ab dem 1. Januar nach dem 17. Geburtstag zahlt man die AHV ein. Ab dem 1. Januar nach dem 24. Lebensjahr sind zusätzliche Beiträge in die berufliche Vorsorge dem BVG zu zahlen.
Obligatorisch versichert gemäss BVG sind alle Mitarbeiter eines Unternehmens mit einem AHV-Jahreslohn von mehr als CHF 21'150. (Stand 2018)

Freiwillig in die berufliche Vorsorge versichern können sich:

- Selbstständig Erwerbende
- Personen mit einem Jahreslohn unter CHF 21'150
- Personen mit mehreren Arbeitgeber


 

Berufliche Vorsorge / Pensionskasse

Die berufliche Vorsorge wird durch Pensionskassen, Versicherungen und autonome Sammelstiftungen angeboten. Beim BVG herrscht in der Regel sehr grosser Wettbewerb. Der Arbeitgeber kann aus verschiedenen Anbietern selbst auswählen. Grössere Unternehmen haben meist ihre eigene Pensionskasse gemäss BVG (Berufliches Vorsorge Gesetz). Die Pensionskasse wird vom Arbeitnehmer (vom Lohn abgezogen) und vom Arbeitgeber bezahlt. Jedoch muss der Arbeitgeber gemäss Gesetz mindestens die Hälfte der Beiträge übernehmen.

 

BVG Kapitalbezug bei Pensionierung aus der Pensionskasse

Der Versicherte kann in der Regel selbst entscheiden ob er das BVG als Altersrente möchte oder als Kapital auszahlen lässt. Je nach Pensionskasse ist auch ein Mix von beiden Varianten möglich. Wenn man die Kapitalauszahlung will muss man sich spätestens ein Jahr vor der Pensionierung für diese Option entscheiden. Die Fristen können bei einigen unterschiedlich sein und sind im Reglement der jeweiligen Pensionskasse geregelt.

Zudem stellt sich die Frage ob sich eine frühzeitige Pensionierung lohnt? Bei einer frühzeitigen Pensionierung reduzieren sich die Alterleistungen respektive die Altersrente. Hier stellt sich mehr die Frage ob ich mir eine Frühpensionierung leisten kann. Bei den Meisten reicht das Geld der beruflichen Vorsorge BVG nicht aus um früher in Pension zu gehen. Es gibt positive und negative Seiten. Weitere Geld Anlagen können dabei hilfreich sein.

 

Die berufliche Vorsorge und Unfallversicherung

Die UVG (Unfallversicherung) gehört ebenfalls zur 2. Säule des BVGs und ist auch obligatorisch für alle Berufstätigen. Auch hier zahlt der/die Arbeitgeber/in sowie der/die Arbeitnehmer/in einen Teil. Die Unfallversicherung trägt die Hauptlast der Konsequenzen bei Unfall wie z.B. Lohnausfall kurz- und langfristig, Heilungskosten, Hinterlassenen Leistungen. Einige Branchen wie Bau müssen die Unfallversicherung bei der halbstaatlichen Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) abschliessen.

Arbeitgeber von anderen Branchen können das UVG bei anderen Gesellschaften frei auswählen. Da die Leistungen gesetzlich definiert sind (obligatorische UVG) gibt es zwischen den verschiedenen Anbieter keine Leistungsunterschiede. Lediglich in einem UVG-Z (Z für Zusatz) können zusätzliche freie Leistungen definiert werden.


Nicht berufstätige Personen und Kinder können bei der Krankenkasse die Heilungskosten versichern lassen. Ebenso ist es für selbstständig Erwerbende. Hier ist eine Lohnvorzahlungspflicht nicht vorhanden wie bei einem Angestellten. Dies wird jedoch dringendst empfohlen, da bei Unfall ebenso das Erwerbseinkommen ausbleibt.


 

Die berufliche Vorsorge und das Krankentaggeldversicherung

Das Krankentaggeld ersetzt den Lohnausfall in Folgen von Krankheit oder Mutterschaft. Viele Arbeitnehmer sind schon durch den Betrieb versichert. Selbstständig Erwerbende oder Hausfrauen können freiwillig die Taggeldversicherung bei einer Versicherung oder bei einer Krankenkasse abschliessen. Das Krankentaggeld wiederum ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. In 10 Fällen ist statistisch gesehen, ein Fall ein Unfall. Die anderen neun Fälle sind Krankheit. Die Taggeldleistungen werden in der Regel 730Tage gewährt, ebenfalls gibt es hier einige Ausnahmen.

 

Invalidität

Ist der Versicherte nach dem Taggeld immer noch Krank/Unfall resp. nicht arbeitsfähig kommt es zur Invalidität. Dieser Ausfall ist ebenfalls in der beruflichen Vorsorge bei einer Pensionskasse mitversichert. Mit dem BVG kommt der Versicherte bei Unfall auf ca. 90% des vorangegangenen Einkommens. Bei Krankheit schaut es mit der beruflichen Vorsorge eher schlechter aus. Hier kommt der Versicherte lediglich auf ca. 60-65% des vorangegangenen Einkommens.

Dies führt natürlich zu finanziellen Engpässen. Deckungslücken können bei einem Versicherungsvergleich in einer Finanzberatung überprüft und geschlossen werden. Manchmal reicht auch ein reduziertes Einkommen um den Lebensstandard weiterführen zu können.


 

Freizügigkeitskonto / Freizügigkeitsleitung

Freizügigkeitskonto kann nur bei einigen Fällen eröffnet werden:

- Wenn Sie Ihre Berufstätigkeit aufgeben/unterbrechen
- Stellenwechsel
- Babypause
- Arbeitslosigkeit
- Wenn Ihr Lohn unter dem versicherten Mindestbetrag liegt. Wenn Sie nicht mehr an einer PK angeschlossen sind.

Freizügigkeitsleistung entsteht aus der Pensionskasse aufgrund der aufgeführten Punkte. Das angesparte Kapital in der beruflichen Vorsorge BVG wird dann auf ein Sperrkonto überwiesen. Nach Ablauf von 6 Monaten ohne Rückmeldung an die Pensionskasse, wird die berufliche Vorsorge das Kapital in eine Auffangeinrichtung überwiesen.

Beim Freizügigkeitskonto spielt der Zins eine Hauptrolle. Deswegen muss man die richtige Bank oder Pensionskasse finden. Das BVG Kapital ist eines der Hauptbestandteile in der heutigen Altersvorsorge, welches wir beeinflussen können. Bei Freizügigkeitskonten können Sie mehr Zinsen und damit mehr Geld erwirtschaften als in der Pensionskasse.

Ebenfalls kann ein Splitt auf zwei Vorsorgekonten aus steuertechnischer Sicht sinnvoll sein. Ein Splitt ist jedoch nur direkt aus der Pensionskasse möglich. Danach geht es nicht mehr. Deswegen ist es wichtig die beruflichen Vorsorge und die Privat Vorsorge zu kombinieren. Wie du ein Freizügigkeitskonto aus der Pensionskasse richtig anlegen kannst einfach hier klicken!


   

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