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Die 3. Säule: wie funktioniert das 3a / 3b in der privaten Vorsorge


Wenn von der 3. Säule die Rede ist, dann denkt man zuerst an die Steuerersparnisse. Doch warum ist das so, wenn es um die private Vorsorge geht? Das klingt für eine private Vorsorge grundsätzlich einmal gut oder? Natürlich hat jedes Sozialsystem seine Vor- und Nachteile. Und was sind die Vorteile und die Nachteile in der 3. Säule? Was ist der Unterschied zwischen der 3a und 3b und für wen wäre was und wann am besten geeignet. In diesem Video-Beitrag wird alles Wissenswertes rund um die 3. Säule der privaten Vorsorge erklärt.





Die freiwillige private Vorsorge (3. Säule) ist die Ergänzung der Leistungen aus der 1. und 2. Säule zur Schliessung möglicher Vorsorgelücken oder zur Deckung individueller Bedürfnisse. Mit der AHV (1. Säule), der Rente aus der PK (2. Säule) und zusätzlich mit der 3. Säule kann man nach seiner Pensionierung seinen normalen Lebensstandard weiterführen. Das ist das Grundsatzziel der 3. Säule. Wie funktioniert die erste Säule? Wie funktioniert die Vorsorge der zweiten Säule?

Wie schon erwähnt wird die 3. Säule in 3a (die gebundene Vorsorge) und in 3b (freie Vorsorge) unterteilt. Bei beiden gibt es eine Bank- oder eine Versicherungslösung, die Unterschiede sind von Produkt zu Produkt anders. Deswegen ist es am besten in einer neutralen Finanzberatung beraten zu werden. Von 3a zu 3b unterscheidet sich auch die Laufzeit. Bei einem 3a Konto ist frühestens 5 Jahre vor ordentlicher Pensionierung ein Bezug möglich und bei der 3b ist es in der Regel frei wählbar. Für die private Vorsorge haben wir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

 

Die gebundene Vorsorge: 3a Säule

Die 3a ermöglicht den Erwerbstätigen ihr eigenes Alterskapital aufzubauen oder die spätere Amortisation einer Hypothek sicherzustellen. Das ist die klassische Variante der 3. Säule.
 

Vorteil Steuern sparen:

- Die jährliche Einzahlungen können bis zu einem gesetzlich festgelegten Maximalbetrag (6826.- neu ab 2019) zu 100% vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

- Die eingezahlten 3a Gelder sowie Erträge werden weder als Vermögens- noch als Einkommenssteuer angeschaut. Ausserdem sind sie verrechnungssteuerfrei.

- Bei der Auszahlung werden zu einem reduzierten Satz und getrennt vom übrigen Einkommen besteuert.

- Die Säule 3a profitiert zwar von den Steuervorteilen, aber dafür ist man eingeschränkt, da das Geld in einem Sperrkonto befindet. Deshalb spricht man von einer gebundenen Vorsorge.

 

Vorzeitige Auszahlungsgründe:

- Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum

- Amortisation einer Hypothek auf selbst genutztem Wohneigentum

- Einkauf in eine Pensionskasse

- Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit

- Definitiver Wegzug ins Ausland

- Bezug einer vollen IV- Rente


 

Die freie Vorsorge: 3b Säule

Bei der freien Vorsorge besteht unbeschränkte Freiheit, dafür hat man geringere oder gar keine Steuervorteile. Man ist teilweise Einkommenssteuerpflichtig, Erbschaftssteuer- und Vermögenssteuerpflichtig. Auch die Erträge von Banklösungen sind verrechnungssteuerpflichtig aber die Versicherungslösungen nicht. Was noch von der 3a unterscheidet ist die Besteuerung bei der Auszahlung. Bei der 3b gibt es keine Besteuerung nach 10 Jahren. Die Säule 3b gehört zum klassischen freiwilligen Sparen und Investieren für verschiedene Ziele. Im Gegensatz zur Säule 3a ist das Vermögen der Säule 3b jederzeit frei verfügbar.


Vorteile Flexibilität:

- Auszahlungen und Einzahlungen sind in der Regel flexibel

- Gelder können frei angelegt werden

- Nach 10 Jahren steuerfrei

- Steuerabzug nur im Rahmen der Versicherungsbeträge möglich

- Wird als Vermögen besteuert

Das sind die Hauptunterschiede in der 3. Säule für die private Vorsorge. Welche Lösung für die eigene private Vorsorge resp. die 3. Säule sinnvoll ist kann jeder für sich entscheiden. Die eigene private Vorsorge sollte also genau geplant sein. Am besten mit einem Experten der Performance AG.


 

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